top of page
NW.jpg

Über mich

Njoschi Weber, Wuppertal – Überlingen - Oliva

Maler, Grafiker, Musiker

Eine kleine musikalische Vita

 

Als mich meine Eltern 12 Jahre nach meiner Geburt 1952 vor die Wahl stellten Wintermantel oder E-Gitarre war die Sache klar. Der Wintermantel lag trotzdem unterm Weihnachtsbaum, aus schwarzem Lack mit Kunstfellkragen, welche Freude. Die wunderbare Sunburst Hagstrom wurde kurze Zeit später, in einer weiteren Phase zersägt, verkleinert und rot und weiß mit Ornamenten angemalt. Damals spielte ich in einer Band namens The Prisoners und trat in Nachbarschaftsheimen, auf Beat Band Balls oder Schulfesten auf. Es folgte eine kurze Zeit mit Propeller und deutschen Texten, schon in so frühen Jahren. In Musikclubs wie der Börse in Wuppertal oder in einer Tanzschule mit Jahresengagement ging es mit der Band The Regents weiter. Im damaligen Wilhelmstübchen Wuppertal als Vorband der Lords, Tony Sheridan, Casey Jones und wie sie alle hießen und als Sänger und Rhythmusgitarrist der deutschen Begleitband des damaligen englischen Popstars Neil Christian ging es weiter. Eine psychedelische Phase folgte mit Medusa und endete in einer Formation namens Oxyjam. Groß angelegtes Spektakel mit Licht- und Showeffekten und einem Erfolg bei Pop am Rhein in der damaligen Philipshalle Düsseldorf. Irgendwann ging es dann parallel deutschsprachig mundartig weiter mit den Pöms. Härter wurde es später mit Random und bevor ich Wuppertal verließ, um an den schönen Bodensee umzusiedeln, gab es eine Zeit mit Caco. Am Bodensee mit Best Of Us und jede Menge Strassenmusik und Veranstaltungen mit Veteranilli. Im Oktober 2025 zog ich mich zurück, um meinen strapazierten Ohren etwas Ruhe zu verschaffen und setzte dann im Mai 2026 die Kopfhörer wieder auf, um mich mit KI zu vergnügen. Was dabei rausgekommen ist? Neun plus One, ein Album zu meiner und ich hoffe auch zu eurer Freude.

 

Maler und Grafiker

 

Malen ist immer auch ein Stück Heimat. So freut sich Njoschi Weber als "reingeschmeckter" Bürger der Stadt Überlingen. Es ist das Gefühl angekommen zu sein und Inspiration holt ein Künstler bevorzugt aus der Umgebung, aus den Menschen mit denen er sich umgibt, aus der Familie, den Freunden. Bei den "Bilderreisen" des Überlinger Malers und Grafikers Njoschi Weber, von der Skizze über Stifte und Kreide von Aquarell bis Acryl, wirkt immer ein Strahlen, ein Leuchten, ein grelles oder pastellfarbenes, fröhliches "Hallo", welches dem Charakter und der Lebensfreude des Künstlers fraglos entspricht. Und die Bilder sind herrlich bekömmlich. 

 

Arbeiten, die sich satirisch, aber auch liebevoll und träumerisch mit Überlingen beschäftigen. Der Bodensee, die typischen Hausgiebel, das Münster, die Türme und Torbogen der Stadt sind immer wieder zu finden in den Bildern. Auch schlichte Stadtansichten oder Brunnenmotive, wiedergegeben in flotten und gewagten Pinselstrichen ohne Hintergedanken sind zu sehen, natürlich immer dem Stil folgend, in dem sich der Künstler und seine Ausdrucksmöglichkeit gerade befindet.

Auch zu sehen im Buch „Der fröhliche Felchen Fritz“ vom Bodensee. 

 

Wer ist der Mann, der leicht und locker, nicht als Comiczeichner und auch nicht als Kari­katurist, sondern im ganz eigenen Duktus dem Zeichenstift und Pinsel freien Lauf lässt? 

Njoschi Weber gebürtig aus Wuppertal, zwei Zimmer-Altbau zu dritt, Schlafnische in ei­ner Ecke, Toilette - halbe Treppe. In den 68-ern wurde er erwachsen. Lehrberuf grafischer Zeichner, Studium Werkkunstschule Wuppertal, Kommunikationsdesign. Impulse, die ihn bis heute prägen. Lieblingskomponist: Frank Zappa. Sein Faible: Deutschrock. Es gab etwas vor Udo Lin­denberg, schon Chorgesänge vor Nina Hagen und Entertainment wie bei den Tubes. Njoschi hat in großen Hallen Konzerte gegeben, in Kneipen gespielt und seine eigene Kult-Kneipe betrieben. "So­cial Live" ist ihm alles andere als fremd. Irgendwo ist er ein "Dude", der Großstadtcowboy der fast alles im Griff hat und den Überblick behält. 

 

Dieser "Bloke" wendete sich der Werbung zu, entwickelte Verpackungen u.a. für Speiseeis von Dr. Oetker, Somat oder Fakt. War im Afri-Cola-Rausch bei den Shootings für Commercials. 

Das ist alles lange her. Er war Vorstand und Initiator des ersten regionalen Fernsehsenders am Bodensee: see tv. Heute gibt er mit seinem Freund Erich Schütz eigene Köche-Magazine heraus, veranstaltet Events für Feinschmecker und veröffentlicht Bilderbücher.

Seine rheinische Frohnatur und seine Wahrnehmung, die sind es immer noch, woher er die Kraft nimmt, woher sein Bewußtsein entstammt, aus Ideen und Arbeit inneres Gleichgewicht zu schöpfen. Von den eintausend Ideen die er verkündet, setzt er die eintausenderste um, und überrascht – erschreckt uns, die wir ihn kennen, weil die Bilder so ganz unerwartet anders als angekündigt sind.

Bei der Farbgebung ist Weber sich bisweilen in einem treu: Es wirkt immer ein Strahlen, ein Leuchten, ein grelles oder pastellfarbenes, fröhliches "Hallo", welches dem Charakter und der Lebensfreude des Künstlers fraglos entspricht. Und die Bilder sind herrlich bekömmlich, da eingängig verständlich. (Markus Jabcke)

© 2020.NJOSCHI WEBER. Erstellt mit Wix.com.

  • facebook-square
  • Flickr Black Square
  • Twitter Square
  • Pinterest Black Square
bottom of page